Die Beziehung zwischen GEP und GMP: GMP für die Planung von pharmazeutischen Produktionsanlagen konzentriert sich auf die Qualitätskontrolle des Produkts während des Herstellungsprozesses.
GEP konzentriert sich auf die Qualitätskontrolle des Projekts während der Bauphase. Diese Kontrolle erstreckt sich über die reine Bauphase hinaus auf den gesamten Prozess von der Projektinitiierung über die Planung bis hin zur Abnahme. Ohne eine umfassende Kontrolle ist die Bauprozesssteuerung sinnlos; die Bauausführung basiert auf der Planung, und die Planung wird durch die Nutzerbedürfnisse bestimmt.
GEP bildet die Grundlage und Garantie für die GMP-Implementierung. Projekte, die strikt nach dem GEP-Verfahren für die Planung von pharmazeutischen Produktionsanlagen konzipiert und realisiert werden, gewährleisten, dass das fertige Projekt die GMP-Anforderungen und Produktionsbedürfnisse vollständig erfüllt und Konstruktionsfehler oder unbrauchbare Zustände, die erst im täglichen Betrieb entdeckt werden, vermieden werden. Dies garantiert eine reibungslose GMP-Implementierung.
Bei Projekten, die gemäß GEP abgeschlossen werden, entsteht letztendlich kein eigenständiger Baubericht, sondern ein logisch strukturierter, GMP-konformer Bericht.