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Anbieter schlüsselfertiger Reinraumlösungen und HLK-Systemdienstleistungen

Der gesamte Prozess der modularen Montage von Reinräumen

I. Vorbereitung vor Baubeginn

Baustellenbegehung und -planung: Entfernen Sie Bauschutt von der Baustelle, ebnen Sie den Fundamentboden und markieren Sie die Mittellinien der Reinraumwände, die Positionen der Säulen und die Deckenhöhen gemäß den Bauzeichnungen. Markieren Sie die vorgesehenen Positionen für Lüftungsanlagen, Kanäle und Durchreichefenster. Überprüfen Sie die Spezifikationen der Reinraum-Farbstahlpaneele, Aluminiumprofile und Zubehörteile. Stellen Sie sicher, dass die Paneele nach Anlieferung sachgemäß gelagert werden, um Feuchtigkeitsschäden und Luftleckagen zu vermeiden.

Hauptmaterialbestand: Kernmaterialien: Maschinell/handgefertigte Reinraum-Farbstahlpaneele aus Steinwolle/Magnesiumoxid, Aluminiumlegierungsprofile, Winkelprofile aus Aluminium, Kantenschutzprofile, Reinraumtüren, Reinraum-Beobachtungsfenster, Durchreichefenster; Hilfsmaterialien: Neutrales Silikon-Antischimmel-Dichtmittel, Spreizdübel, selbstschneidende Schrauben, Gummidichtungsstreifen.


II. Montage der Gehäusewand (Kernprozess)

Nutbefestigung: Verlegen Sie U-förmige Nuten entlang der markierten Punkte und befestigen Sie diese mit Spreizdübeln im Boden. Gummidichtungsstreifen können in die Nuten eingesetzt werden, um das Eindringen von Staub und Wasser durch Fugen im Boden zu verhindern. In feuchten Werkstätten sollten zusätzliche Dichtungsstreifen angebracht werden.

Wandpaneel-Verbindungssystem: Die Reinraumpaneele verfügen über Nut- und Federverbindungen an den Seiten. Das erste Paneel wird durch Einsetzen in die Nut vertikal fixiert. Die nachfolgenden Paneele werden mithilfe dieser Verbindungen zusammengefügt, wodurch eine bündige Ausrichtung der vertikalen Fugen gewährleistet wird. Für die Kanteneinfassung werden Aluminium-Eckprofile verwendet; je nach Anforderung werden rechtwinklige oder abgerundete Ecken ausgewählt. Während des gesamten Prozesses wird eine Ebenheit und Vertikalität der Paneele mit einer Abweichung von ≤ 2 ‰ sichergestellt.

Vorgebohrte Öffnungen und Aussparungen: Bei der Montage der Wandpaneele werden vorgebohrte Öffnungen für Reinraumtüren, Sichtfenster, Durchreichefenster und Venturi-Ventil-/Rohrdurchführungen vorgesehen. Verstärkte Aluminiumrahmen an den Kanten dieser Öffnungen verhindern Verformungen und Risse in den Paneelen.


III. Deckensysteminstallation: Montage von Aufhängungen und Tragrahmen: Dehnaufhängungen sind in der Deckenplatte vormontiert. T-förmige Reinraum-Träger werden installiert und der Tragrahmen entsprechend dem Deckenplan befestigt. Die Ebenheit der Decke wird kontrolliert und tragende Punkte in der Nähe von Lüftungskanälen und Beleuchtungsöffnungen vermieden.

Deckenpaneelmontage: Die Reinraumdeckenpaneele werden ebenfalls mit Nut- und Federverbindungen montiert, wobei die Paneelfugen an der Unterkonstruktion befestigt sind. Lüfter-Filter-Einheit (FFU), HEPA-Filter und Reinraumbeleuchtung sind direkt in den dafür vorgesehenen Rahmen der Decke integriert. Große Gerätepositionen sind mit zusätzlichen Unterkonstruktionen verstärkt.


IV. Reinraumtür und -fenster, Durchreichefensterbaugruppe:

Reinraumtürmontage: Die Türrahmen sind mit vorinstallierten Gummidichtungsstreifen versehen, die in die dafür vorgesehene Türöffnung in der Wand eingelassen sind. Nach dem Ausrichten und Befestigen werden die Kanten mit Dichtmittel abgedichtet. Ein- und zweiflügelige Reinraumtüren sind mit Türschließern und luftdichten Schlössern ausgestattet. Antikollisionstüren verfügen über Antikollisionsstreifen.

Beobachtungs- und Durchreichefenster: Doppelt verglaste Reinraum-Beobachtungsfenster sind in den vorgebohrten Rahmen der Wand eingelassen und allseitig mit Anti-Schimmel-Dichtstoff abgedichtet. Elektronisch/mechanisch verriegelbare Durchreichefenster sind in der Wandöffnung befestigt, wobei die Spalten zwischen Schrank und Wandpaneel vollständig abgedichtet sind, um die Luftdichtheit des Hohlraums zu gewährleisten.


V. Installation von Lüftungskanälen, Reinigungsanlagen und Rohrleitungen

Nach Fertigstellung der Wandpaneele und der Decke erfolgt die elektromechanische Installation parallel: Frischluftkanäle und Abluftverteiler werden an die deckenmontierten Gebläsekonvektoren und HEPA-Filter angeschlossen; Wasserversorgung, Abwasser und elektrische Leitungen werden durch vorgefertigte Durchführungen in den Wandpaneelen geführt, und die Zwischenräume der Leitungen werden mit Dichtmittel abgedichtet, um das Eindringen von Staub in den Reinraum zu verhindern; Differenzdruckmessgeräte sowie Temperatur- und Feuchtigkeitssonden werden mit vorgebohrten Löchern installiert und die Spalten abgedichtet.


VI. Reinraumbodenkonstruktion

1. Abdichten von Fugen: Neutrales, schimmelresistentes Silikondichtmittel wird auf alle Fugen zwischen Wandpaneelen und Boden, Wandpaneelen und Decke, allen Türen und Fenstern sowie Geräten und Materialien aufgetragen. Dies ist entscheidend für die Kontrolle des Staubeintritts im Reinraum; die Dichtmitteloberfläche muss glatt und frei von Fugen und Blasen sein.

2. Installation von Reinraumbodenbelägen: Wählen Sie den geeigneten Bodenbelag entsprechend der Reinraumklasse: antistatische PVC-Dachbahn, selbstnivellierender Epoxidharzboden oder Polyurethanboden. Die Bahnen werden an den Verbindungsstellen heißverschweißt und die Ecken abgerundet, um Staubansammlungen zu vermeiden.


VII. Endabnahme und Reinraumabnahme

1. Reinigung und Ausblasen: Entfernen Sie die Schutzfolie, saugen und fegen Sie gründlich, wischen Sie Klebereste und Staub von den Platten ab und verschließen Sie alle temporären Öffnungen.

2. Systemprobelauf: Schalten Sie die FFU und die Klimaanlagen-Reinigungseinheit für kontinuierliches Luftblasen ein und führen Sie eine Selbstreinigung entsprechend der Reinraumklasse (Klasse 10.000/Klasse 1.000/Klasse 100) durch.

3. Prüfung durch Dritte: Prüfung auf Schwebstoffe, Bakterien in der Luft, Temperatur und Luftfeuchtigkeit, Druckdifferenz und Luftwechselrate. Das System wird nach Erfüllung der Standards in Betrieb genommen.


Zusatzwissen

1. Die Nut-und-Feder-Verbindung der Reinraumpaneele in Kombination mit einer vollständigen Nahtabdichtung ist die Grundlage für die Luftdichtheit. Luftleckagen durch Spalten führen direkt zu unzureichender Reinheit und unkontrollierten Druckdifferenzen.

2. Für Reinräume der Klasse 100 und höher werden häufig handgefertigte Magnesiumoxidplatten für Decken und Wandpaneele verwendet, da diese fester und weniger anfällig für Verformungen sind.

3. Der Zweck der abgerundeten Ecken und des Bodenradius (R-Winkel) besteht darin, tote Winkel zu eliminieren, Staubansammlungen zu verhindern und die tägliche Reinigung und Desinfektion zu erleichtern.

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Konstruktionsspezifikationen für Reinräume in der pharmazeutischen Industrie
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