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Anbieter schlüsselfertiger Reinraumlösungen und HLK-Systemdienstleistungen

Wie ist die Gestaltung des Besucherkorridors in einer biopharmazeutischen Produktionsstätte so ausgelegt, dass Besucher keine Reinräume durchqueren müssen?

I. Gesamtgrundriss (Drei gängige Compliance-Lösungen, von denen keine in den Reinraum eindringt)


Lösung 1 : Äußerer Ring-Sichtkorridor (Bevorzugt und optimal für neue Werkstätten)

Die Werkstatt ist in zwei Hauptbereiche unterteilt: einen inneren Reinraumbereich für die Produktion und einen äußeren, separaten Zuschauerkorridor. Diese Bereiche sind durch eine vollständig abgedichtete Trennwand aus Stahlbeton und farbigem Stahl voneinander getrennt; es gibt keine direkten Zugangstüren oder Pufferzonen.

Der Besucherkorridor befindet sich direkt an der Außenwand des Reinraums und bildet einen geschlossenen Ring um den gesamten Reinraum. Besucher gehen während des gesamten Prozesses auf dem äußeren Korridor entlang und beobachten die interne Produktion ausschließlich durch doppelwandige, abgedichtete Sichtfenster. Sie betreten niemals die Reinraumkonstruktion.


Funktionszonengrenzen:

Reinraumseite: Produktion, Umkleideräume, Pufferzonen, Schleusen, Probenahme, Abfüllung, Gefriertrocknung und Reinigung/Sterilisation befinden sich alle innerhalb der Trennwand.

Sichtseite: Der Korridor, die Besucherumkleideräume, der Empfangsraum, der Erklärungsbereich, die Toiletten und die temporären Ruhebereiche befinden sich alle außerhalb der Trennwand.

Vollständige Trennung des Personalflusses:

Produktionspersonal: Separater Mitarbeitereingang → mehrstufiger Umkleideraum → Schleuse → Reinraum;

Besucher: Separater Besuchereingang → einfache Umkleidekabine (Überschuhe, Schutzkittel, Haarnetze) → Besucherkorridor → Ausgang; die beiden Wege kreuzen sich nicht, und es gibt keinen Pfad, der den Reinraum durchquert.



Option 2: Einseitiger, unabhängiger externer Besucherkorridor (anwendbar auf renovierte Werkstätten und Bereiche mit begrenztem Platzangebot)

Der Reinraumbereich befindet sich zentral in der Werkstatt und verfügt über lediglich einen langen, separaten Besucherkorridor auf einer Seite der Außenwand. Die drei anderen Seiten beherbergen technische Nebenräume (Klimaanlage, Reinstwasseranlage, Lager, Sterilisationsraum).

Durchgehende explosionsgeschützte/saubere Sichtfenster sind nur auf einer Seite der Besucherkorridorwand installiert;

Der Besucherstrom ist eine geradlinige Einbahnstraße, die ausschließlich entlang der Außenseite der Außenwand verläuft, ohne das Innere der Werkstatt zu betreten und ohne Ein-/Ausgänge von Reinräumen oder Schleusen zu passieren;

Alle Personal- und Materialtüren im Reinraum sind zum Hilfskorridor innerhalb der Werkstatt ausgerichtet und öffnen sich nicht zum Besucherkorridor hin, um zu verhindern, dass Besucher versehentlich in den Reinraum gelangen.


Option 3: Zweigeschossiger, erhöhter Beobachtungskorridor (Hochsicherheitsbereich, Biopharmazeutische Produktionsstätte) Der Reinraumbereich befindet sich im ersten Obergeschoss, während ein separater, vollständig geschlossener Beobachtungskorridor im zweiten Obergeschoss die beiden Ebenen physisch trennt. Doppelt verglaste, abgedichtete Beobachtungsfenster sind in der Decke des Reinraumbereichs im ersten Obergeschoss vorinstalliert und ermöglichen Besuchern die Einsicht in die Anlage vom zweiten Obergeschoss aus.

Vorteile: Vollständige physische Trennung durch mehrere Schichten; vertikale Trennung der Besucher- und Produktionsmitarbeiterströme ohne Überschneidungen auf Ebenen, wodurch das Risiko des Eindringens vollständig ausgeschlossen wird. Geeignet für Hochrisiko-Biopharmazeutika-Werkstätten, wie z. B. für die Virus- und Zelltherapie.


I. Wichtige Isolationsstrukturen zur Verhinderung von „versteckten Durchgängen“

1. Wand- und Tür-/Fensterisolierung (Kernblockierungsmaßnahmen) Die Trennwände bestehen aus vollständig geschlossenen, sauberen Stahlpaneelen ohne Wanddurchbrüche; Verbindungstüren, Durchreichefenster und Pufferzonen sind zwischen dem Beobachtungskorridor und dem Reinraum strengstens verboten.

Die Beobachtungsfenster sind doppelwandige, hohle, abgedichtete Sichtfenster mit nahtlosen Dichtungen zwischen Fensterrahmen und Wand, die nur einen visuellen Zugang und keinen Durchgang ermöglichen; es gibt keine zu öffnenden Kanäle.

Alle Eingänge, Ausgänge, Umkleideräume und Schleusentüren im Reinraum sind zu den internen Prozesskorridoren der Werkstatt ausgerichtet, wobei die Türen vom Besucherzugangsweg abgewandt sind, um Besuchern den Zugang zum Reinraum zu verwehren.


2. Vollständig unabhängiges Personalflusssystem, keine Mehrbettzimmer

Unabhängiges Besucherempfangssystem (völlig getrennt von den Produktionsumkleideräumen)

Es gibt eine separate Besucherlobby, einen Registrierungsraum, Umkleideräume für Besucher (nur Einwegkittel, Überschuhe und Haarnetze; keine Notwendigkeit für mehrstufige Reinraumumkleiden) und Besuchertoiletten, die physisch von den Umkleidebereichen der Mitarbeiter getrennt sind und keine Verbindung oder Kommunikation aufweisen.

Es ist Besuchern untersagt, die ersten und zweiten Umkleideräume des Produktionspersonals, die Pufferzonen und die Schleusen zu benutzen, um ein versehentliches Eindringen in den Reinraum von vornherein zu verhindern.

Einbahnstraßen-Besucherfluss, geschlossener Kreislauf ohne Rückwege

Der Zugang für Besucher ist als Einbahnstraße gestaltet: Besuchereingang → Erklärungs- und Ruhebereich → durchgehender Besichtigungsbereich → Ausgang, vollständig Einbahnstraße, ohne Rückwege oder Abzweigungen zum Reinraum; alle Zugänge zum Reinraum und zu den Prozesskorridoren sind mit massiven Trennwänden und Warnschlössern an den Türen ausgestattet, die mit „Nur für Produktion, Zutritt für Besucher verboten“ gekennzeichnet sind und immer verschlossen sind.


3. Vollständige Trennung von Logistik und Personenverkehr: Die Logistik der Reinraumproduktion (Rohstoffe, Nährmedien, Fertigprodukte, Ausrüstung und Abfall) erfolgt über separate Hilfsprozesskorridore innerhalb des Reinraums, die durch eine Trennwand vom äußeren Besucherkorridor abgetrennt sind. Materialübergabefenster und Sterilisationskanäle befinden sich auf der Hilfsprozessseite innerhalb der Werkstatt und sind nicht zum Besucherkorridor hin ausgerichtet. Besucher können die Materialein- und -ausgänge weder sehen noch berühren, wodurch ein Durchqueren des Reinraums über die Logistikkorridore ausgeschlossen wird.


I. Klimatisierung und Druckdifferenzisolierung zur Verhinderung von Luftkreuzkontamination (Unterstützende Maßnahmen)

Der Besucherkorridor ist ein allgemein kontrollierter Bereich (unterhalb der Reinraumklasse D / allgemeiner Reinraumkorridor) mit separaten Klimaanlagen und teilt sich kein Belüftungssystem mit dem Reinraumbereich. Druckdifferenzkontrolle: Reinraumbereich > Werkstatt-Hilfsprozesskorridor > äußerer Besucherkorridor. Luft kann nur unidirektional vom Reinraumbereich zur Besucherseite strömen, wodurch ein Rückfluss von Luft von der Besucherseite in den Produktionsbereich verhindert wird. Gleichzeitig trennt der Druckgradient die beiden Bereiche zusätzlich physisch und verstärkt so die Zonengrenzen.

Es existieren zwei unabhängige Abluft- und Rückluftkanäle, die nicht miteinander verbunden sind, wodurch die Bildung versteckter Verbindungskanäle durch die Lüftungskanäle vermieden wird.


IV. Sicherheits- und Managementunterstützungsdesign (Verhinderung des unbeabsichtigten Betretens)

Physische Verriegelung: Alle Türen zum Reinraumbereich sind mit mechanischen Schlössern und Zutrittskontrollsystemen ausgestattet und nur autorisiertem Produktionspersonal per Kartenleser zugänglich. Besucherzugänge sind nicht zutrittskontrolliert und berechtigen nicht zum Betreten des Reinraumbereichs.

Visuelle Warnhinweise: Entlang des gesamten Wandumfangs sind Warnschilder angebracht, und der Boden ist in farbcodierte Zonen unterteilt (grün/blau für saubere Bereiche, grau für Besucherkorridore). Deutliche Bodenmarkierungen trennen die beiden Fußgängerwege.

Kontrollpunkte für begleitetes Personal: Entlang der Besucherkorridore befinden sich in regelmäßigen Abständen Haltestellen für geführte Touren. Geschultes Personal begleitet die Besucher. Unbegleiteten Personen ist der Zutritt zu den Trennwänden untersagt.

Getrennte Fluchtwege: Der Fluchtweg im Reinraum führt nach innen zu einem separaten Sicherheitsausgang für die Produktion; der Fluchtweg im Besucherkorridor ist eine separate Tür für Besucher. Die beiden Fluchtwege sind nicht miteinander verbunden, sodass Besucher im Notfall nicht den Reinraum durchqueren müssen.


V. Wichtige Punkte, die vermieden werden sollten (Häufige Konstruktionsfehler, die zu einem indirekten Durchgang durch Reinräume führen)

Verboten: Einrichtung von Pufferräumen oder Umkleideräumen mit direktem Zugang zum Reinraum in Besucherkorridoren;

Verboten: Besucherwege, die durch Nebenräume, erste und zweite Umkleideräume, Sterilisationsräume und andere Vorreinigungsbereiche innerhalb der Werkstatt führen;

Verboten: Gemeinsame Nutzung eines Hauptkorridors, bei dem eine Seite für Besucher und die andere für die Produktion vorgesehen ist und die beiden Bereiche nur durch ein Geländer voneinander getrennt sind (dies birgt ein extrem hohes Durchgangsrisiko);

Verboten: Beobachtungsfenster mit zu öffnenden Wartungstüren, aber ohne strenge Verriegelungsmechanismen;

Verboten: Verbindung von Besucherumkleideräumen mit Reinraumumkleideräumen für Mitarbeiter.


VI. Layout-Zusammenfassung (Ein-Satz-Konformitätslogik)

Die Anordnung nutzt eine vollständig geschlossene Trennwand, ein separates Besucherführungssystem und einen separaten Außengang im zweiten Obergeschoss, um sicherzustellen, dass der Besucherverkehr vollständig außerhalb des Reinraumbereichs verläuft. Die Produktion ist nur durch versiegelte Sichtfenster einsehbar. Die vier Systeme für Personen-, Material-, Belüftungs- und Zutrittskontrolle sind vollständig voneinander getrennt, sodass keine horizontalen oder vertikalen Wege durch den Reinraumbereich führen. Dies entspricht den GMP-Anforderungen zur Besucherisolierung in biopharmazeutischen Produkten.

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