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Renovierung eines Gentestlabors: Schaffung einer „Genfestung“ für die Präzisionsmedizin

Als Kerntechnologie in der Präzisionsmedizin benötigen Gentestlabore ein Design, das Funktionalität und Sicherheit gleichermaßen gewährleistet. Von der Raumaufteilung und der Klimatisierung bis hin zur Gerätekonfiguration muss jeder Schritt die Biosicherheits- und molekulardiagnostischen Standards strikt einhalten, um die Genauigkeit der experimentellen Daten sicherzustellen.


I. Funktionale Zonierung: Wissenschaftliche Planung experimenteller Prozesse

Gentestlabore sind typischerweise in vier Kernbereiche unterteilt, die einen „Einbahnstraßenfluss“ bilden, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden:

Reagenzienvorbereitungsbereich: Als Ausgangspunkt der Experimente benötigt dieser Bereich ein separates Belüftungssystem (z. B. eine Sicherheitswerkbank) für die Reagenziendosierung und -vorbehandlung. Die Wände sind mit chemikalienbeständigem Epoxidharz beschichtet, und der Boden ist mit rutschfestem, leicht zu reinigendem PVC-Belag versehen, um eine sichere Reagenzienlagerung zu gewährleisten.

Probenverarbeitungsbereich: In diesem Bereich werden kritische Schritte wie die DNA-Extraktion und die Nukleinsäureamplifikation durchgeführt. Um die Ausbreitung von Proben-Aerosolen zu verhindern, ist eine Unterdruckumgebung (Druckdifferenz ≥ -10 Pa) erforderlich. Beispielsweise verwendet ein Labor für Tumorgenanalysen ein separates Abluftsystem und HEPA-Filter (High-Efficiency Particulate Air), um die Konzentration von Mikroorganismen in der Luft auf ≤ 10 KBE/m³ zu begrenzen.

Amplifikationsbereich: Ausgestattet mit Präzisionsgeräten wie Echtzeit-qPCR-Systemen, werden in diesem Bereich Parameter wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit (18–26 °C) sowie die Lichtintensität (direkte Sonneneinstrahlung vermeiden) präzise kontrolliert. Ein intelligentes Temperaturregelungssystem reduziert Temperaturschwankungen auf ±0,5 °C und gewährleistet so eine optimale Amplifikation.

Produktanalysebereich: Dieser Bereich dient der abschließenden Analyse, beispielsweise durch Elektrophorese und Sequenzierung, und erfordert UV-Schutz sowie antistatische Einrichtungen. So nutzt beispielsweise ein Sequenzierungslabor der dritten Generation eine Dunkelkammer, um Störungen durch natürliches Licht zu minimieren, und ist mit antistatischen Arbeitsflächen ausgestattet, um zu verhindern, dass sich Probenladungen ansammeln und die Ergebnisse verfälschen.

Der Materialtransfer zwischen den Bereichen erfolgt über Durchreichefenster (ausgestattet mit UV-Sterilisationslampen). Das Personal muss Umkleide- und Pufferräume passieren, wodurch ein zweistufiges Isolationssystem für Personal und Material entsteht.


II. Umweltkontrolle: Aufbau einer sterilen und staubfreien „gensicheren“ Umgebung. Gentests erfordern strenge Anforderungen an die Reinheit der Umgebung, was ein mehrdimensionales Schutzsystem notwendig macht, das Luftqualität, Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie Lärmschutz umfasst:

Luftreinigung: Kernbereiche (z. B. Probenverarbeitungsbereiche) müssen den Reinraumstandard der Klasse 10.000 (Partikelkonzentration ≤ 35.200/m³, ≥ 0,5 μm) erfüllen. Dies wird durch ein dreistufiges Filtrationssystem (Primär- + Sekundär- + Hocheffizienzfilter) erreicht. Ein Labor nutzt eine Laminarströmung mit einer Luftgeschwindigkeit von ≥ 0,25 m/s, um eine schnelle Partikelentfernung zu gewährleisten.

Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle: Probenlagerräume müssen eine niedrige Temperatur von 2–8 °C aufweisen und mit einem Zweikreis-Kühlsystem sowie Temperatur- und Feuchtigkeitsüberwachungs- und Alarmgeräten ausgestattet sein. Experimentierräume nutzen eine Präzisionsklimaanlage, um eine konstante Temperatur von 18–26 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 30–70 % zu gewährleisten und so den Abbau von Nukleinsäuren zu verhindern.

Geräusch- und Vibrationskontrolle: Präzisionsgeräte (wie z. B. Sequenzer) reagieren empfindlich auf Vibrationen und benötigen daher vibrationsfeste Fundamente und unabhängige, vibrationsdämpfende Stützen. Ein Labor nutzt eine schwimmende Bodenkonstruktion, um die Vibrationsbeschleunigung auf ≤ 0,01 g zu reduzieren und so die Betriebsstabilität der Geräte zu gewährleisten.


III. Gerätekonfiguration: Schwerpunkt auf Integration und Intelligenz

Gensequenzierungslabore müssen mit einer kompletten Gerätekette von der Probenverarbeitung bis zur Datenanalyse ausgestattet und in ein intelligentes Managementsystem integriert sein:

Kernausstattung: Dazu gehören Nukleinsäureextraktoren, PCR-Geräte und Sequenziergeräte (wie z. B. der Illumina NovaSeq 6000). Die Modellauswahl richtet sich nach dem Testdurchsatz (z. B. dem täglichen Probenvolumen). Ein Hochdurchsatz-Sequenzierungslabor mit vier NovaSeq 6000-Geräten kann beispielsweise 5000 Ganzgenomsequenzierungen pro Tag durchführen.

Zusatzausrüstung: Dazu gehören beispielsweise Sicherheitswerkbänke (Klasse II A2), Ultratiefkühlschränke (-80℃), Zentrifugen (mit Gefrierfunktion) usw., die eine 3Q-Validierung (Installationsprüfung, Funktionsprüfung, Leistungsprüfung) bestehen müssen, um die Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

Intelligentes System: Ein Laborinformationsmanagementsystem (LIMS) ermöglicht die Vernetzung von Geräten, die automatische Datenerfassung und die Berichtserstellung. Beispielsweise nutzte ein Unternehmen KI-Algorithmen zur Echtzeit-Qualitätskontrolle von Sequenzierungsdaten und konnte so die Zeit für die Erkennung von Anomalien von zwei Stunden auf zehn Minuten reduzieren.


IV. Sicherheitsschutz: Aufbau einer starken biologischen Verteidigungslinie Genetische Tests beinhalten menschliche genetische Ressourcen und müssen strikt dem *Biosicherheitsgesetz* und den *Vorschriften über die Verwaltung menschlicher genetischer Ressourcen* entsprechen:

Biosicherheitsstufe: Die Biosicherheitsstufe des Labors (BSL-1/BSL-2) richtet sich nach der Art der durchgeführten Tests (z. B. Erregernachweis, genetisches Screening). Entsprechende Schutzeinrichtungen werden bereitgestellt. Beispielsweise muss ein COVID-19-Testlabor die erhöhte Biosicherheitsstufe BSL-2 erreichen und mit verriegelten Doppeltüren und einer Unterdruckabsaugung ausgestattet sein.

Abfallentsorgung: Infektiöse Abfälle (z. B. Pipetten mit Proben) müssen autoklaviert (121 °C, 30 Minuten) und anschließend zentral entsorgt werden; chemische Abfälle (z. B. Ethanol und Isopropanol) müssen gemäß den Vorschriften für den Umgang mit gefährlichen Chemikalien gelagert und transportiert werden.

Notfallpläne: Notfallpläne für den Umgang mit auslaufenden Flüssigkeiten, Brandschutzmaßnahmen usw. müssen entwickelt und regelmäßig geübt werden. Ein Labor ist mit einer Notsprinkleranlage und Absorptionsmaterialien (wie Kieselgur) ausgestattet, die in der Lage sind, ein Auslaufen von 500 ml Flüssigkeit innerhalb von 5 Minuten zu stoppen.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Modernisierung von Gentestlaboren ein Infrastrukturprojekt für die Präzisionsmedizin darstellt. Sie erfordert einen wissenschaftlich fundierten Rahmen und technologische Innovationen als Grundlage für den Aufbau eines umfassenden Schutzsystems von der Probenentnahme bis zur Datenauswertung. Mit der zunehmenden Verbreitung von Technologien wie Einzelzellsequenzierung und Flüssigbiopsie werden sich Labore zukünftig in Richtung Miniaturisierung und Automatisierung weiterentwickeln und so die Früherkennung von Krankheiten und die personalisierte Therapie deutlich verbessern.

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