● Kernfunktionen
Strahlenschutz: Der Türkorpus ist mit Bleiplatten (Bleiäquivalent 1–31 mmPb) gefüllt, die schädliche Strahlung wie Röntgen- und Gammastrahlen wirksam abschirmen und so die Sicherheit von medizinischem Personal und Patienten gewährleisten. Die Bleiplatten werden in einem einteiligen Walzverfahren hergestellt, wodurch eine nahtlose Oberfläche ohne Lufteinschlüsse und eine gleichbleibende Schutzwirkung sichergestellt wird.
Automatisches Öffnen und Schließen: Ausgestattet mit einem bürstenlosen Gleichstrommotor und einem präzisen Untersetzungsgetriebe, ermöglicht es berührungsloses Öffnen und Schließen per Fuß-, Hand- oder Radarsteuerung, um Kreuzinfektionen zu vermeiden. Es unterstützt außerdem Funktionen wie Halb- und Geschlossenstellung, Verriegelung in geöffnetem Zustand und Doppeltürverriegelung, um den Anforderungen verschiedener Anwendungsszenarien gerecht zu werden.
Hohe Luftdichtheit: Zwischen Tür und Rahmen wird ein spezieller Dichtungsstreifen verwendet, der in Kombination mit einer automatischen Klemmtechnik für eine dichte Abdichtung im geschlossenen Zustand sorgt und Luftleckagen verhindert. Dadurch werden die Reinheitsanforderungen von Operationssälen, Reinräumen und ähnlichen Umgebungen erfüllt.
● Strukturelle Zusammensetzung
Türrahmen: Gefertigt aus hochfesten Aluminiumlegierungsprofilen, verkleidet mit Edelstahl- oder pulverbeschichteten Paneelen, vereint er Ästhetik und Langlebigkeit. Das Türblatt wird in einem Stück im Hochdruck-Hartschaumverfahren aus Polyurethan geformt, was für Planheit und Stabilität sorgt.
Schutzschicht: Ausgekleidet mit Bleiplatten, deren Bleiäquivalent je nach Bedarf angepasst werden kann (z. B. 1 mmPb, 2 mmPb, 3 mmPb usw.), um Röntgengeräte unterschiedlicher Leistung aufzunehmen.
Antriebssystem: Umfasst einen bürstenlosen Gleichstrommotor, ein Präzisionsgetriebe und eine Antriebskette für einen reibungslosen und geräuscharmen Türlauf. Der Motor unterstützt die Frequenzumwandlung, wodurch die Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit an das Türgewicht und die Nutzungshäufigkeit angepasst werden kann.
Sicherheitsvorrichtungen: Ausgestattet mit einem Lichtsensor und einem Einklemmschutz, schnellt die Tür bei einem Hindernis während des Schließens automatisch zurück und verhindert so Verletzungen von Personen oder Gegenständen. Kontrollleuchten und Warnschilder vor ionisierender Strahlung informieren über den Betriebszustand der Tür und die Strahlenrisiken.
● Technische Vorteile
Individuell anpassbares Design: Türgröße, Bleiäquivalent und Öffnungsmethode (Schieben, Drehen) können individuell an die Bedürfnisse des Benutzers angepasst werden und eignen sich für unterschiedliche Türöffnungsgrößen und Strahlendosiswerte.
Intelligente Steuerung: Nutzt ein Mikrocomputer-Steuerungssystem, das die präzise Einstellung von Türbetriebsparametern (wie Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit, Haltezeit usw.) ermöglicht und über eine digitale Anzeige für bequeme Bedienung und Wartung verfügt.
Hohe Kompatibilität: Kann mit anderen Krankenhausgeräten (wie z. B. luftdichten OP-Türen, Reinraumtüren usw.) zu einem kompletten Schutzsystem integriert werden, wodurch die allgemeine Sicherheit und die Effizienz des Managements verbessert werden.
Umweltfreundlich und energiesparend: Geringe Motorleistung, niedriger Energieverbrauch und geringe Betriebsgeräusche (typischerweise ≤50dB), wodurch die Umweltschutzanforderungen medizinischer Einrichtungen erfüllt werden.
● Anwendungsszenarien
Operationssaal: Wird in Verbindung mit luftdichten Türen des Operationssaals verwendet, um eine doppelte Schutzbarriere zu bilden und so zu verhindern, dass austretende Strahlung das medizinische Personal schädigt.
CT-Raum/Röntgenraum: Dient als Schutztür für die Untersuchungsgeräte und gewährleistet, dass die Patienten während der Untersuchungen keiner zusätzlichen Strahlung ausgesetzt werden.
Abteilung für Radiologie/Nuklearmedizin: Dient zur Abgrenzung von Bereichen, in denen mit radioaktiven Isotopen gearbeitet wird, um eine Ausbreitung der Strahlung auf andere Abteilungen zu verhindern.
Industrieller Raum für zerstörungsfreie Werkstoffprüfung: Wird im Bereich der industriellen zerstörungsfreien Werkstoffprüfung eingesetzt, um die Bediener vor Röntgen- oder Gammastrahlen zu schützen.