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Anbieter schlüsselfertiger Reinraumlösungen und HLK-Systemdienstleistungen

Unverzichtbar für Reinräume: Luftduschen

Zwei Kernfunktionen

Oberflächenluftdusche und Staubentfernung

Ein Ventilator befördert Luft durch Vorfilter und HEPA-Filter und erzeugt einen Hochgeschwindigkeits-Luftstrom, der über um 360° verstellbare Edelstahldüsen (Standard-Auslassgeschwindigkeit ≥ 25 m/s) abgegeben wird. Die Scherkräfte des Luftstroms lösen Staub und Mikroorganismen von der Reinraumkleidung. Der gelöste Staub wird vom Rückluftsystem erfasst, erneut gefiltert und wiederverwendet, wodurch die Anzahl der in die Reinzone eingebrachten Partikel deutlich reduziert wird. Die Dauer der Luftdusche ist einstellbar (typischerweise 10–20 Sekunden) und wird automatisch durch Infrarotsensoren ausgelöst. Die Luftdusche wird in der Regel nicht durchgeführt, wenn Personal die Reinzone verlässt.


Luftschleusenisolierung und Druckdifferenzwartung

Die Einheit verfügt über ein elektronisch verriegeltes Doppeltürsystem, das ein gleichzeitiges Öffnen beider Türen verhindert. Dadurch wird der direkte Luftaustausch zwischen Rein- und Nicht-Reinraumzonen unterbrochen, der positive Druckgradient des Reinraums beim Betreten und Verlassen durch Personal geschützt, der Rückfluss kontaminierter Außenluft verhindert und eine dynamische Luftschleuse geschaffen.


Grundlegende Strukturkomponenten

Die Einheit besteht aus dem Gehäuse, ineinandergreifenden Türen (mit Sichtfenstern aus gehärtetem Glas), einem Außenläuferlüfter, Vorfiltern, H13/H14 HEPA-Filtern, verstellbaren Kugeldüsen, einem Rückluftsystem, Infrarotsensoren und einem Bedienfeld.

Gehäusematerial: Edelstahl 304 ist aufgrund seiner Beständigkeit gegenüber Desinfektionsmitteln und seiner Konstruktion ohne schwer zu reinigende Bereiche der Standard für die Pharma- und Lebensmittelindustrie; Edelstahl 316L wird für stark korrosive GMP-Umgebungen gewählt; antistatischer, kaltgewalzter, farbbeschichteter Stahl kann für Standardwerkstätten der Klasse 100.000 verwendet werden.

Filtrationslogik: Vorfilter fangen große Partikel ab, während HEPA-Filter 0,3 μm große Partikel mit einer Effizienz von ≥ 99,99 % entfernen; die kontaminierte Luft wird über Rückluftöffnungen am Boden umgewälzt, anstatt direkt nach außen abgeleitet zu werden.


Gängige Typen und Anwendungsszenarien

Luftdusche für eine Person: Kompaktes Design, ideal für kleine Labore, Werkstätten und Bereiche mit geringem Publikumsverkehr. Konfigurationen umfassen einseitige, doppelseitige und dreiseitige Luftverteilung (Seitenwände plus Deckendüsen); der dreiseitige Modus gewährleistet eine lückenlose Abdeckung und ist somit ideal für Reinräume der höchsten Qualitätsstufe.

Zwei-Personen-/Mehrpersonen-Luftduschentunnel: Ermöglicht die gleichzeitige Durchfahrt mehrerer Personen; geeignet für pharmazeutische Betriebe, die Medizintechnikfertigung und Produktionslinien mit hohem Durchsatz zur Optimierung des Personenverkehrs bei Schichtwechseln. Frachtluftdusche: Konzipiert für die Einfahrt von Materialien und Transportwagen in Reinräume; bietet einen geräumigen Innenraum für große Gegenstände und dient als Alternative zu Personenluftduschen für sperrige Fracht.

Spezielle Sondermodelle: Antistatische Modelle für Elektronik und Halbleiter; explosionsgeschützte Modelle für die Lithiumbatterie- und Chemieindustrie; Unterdruckmodelle für Biosicherheitslabore; und automatische Schiebetürmodelle für stark frequentierte Einrichtungen.

Unterscheidung: Luftduschen sind für Personal oder große Transportwagen vorgesehen; Materialschleusen sind ausschließlich für kleine Materialien bestimmt – der Zutritt für Personal ist verboten.


Wichtigste technische Parameter

Die gemessene Luftaustrittsgeschwindigkeit an den Düsen muss ≥ 25 m/s betragen (26–30 m/s werden für GMP-konforme Anlagen mit hohen Reinheitsgraden empfohlen); bei unzureichender Geschwindigkeit ist die Staubabscheidung ineffektiv. Die Abnahmeprüfung erfordert Mehrpunktmessungen 10–30 cm vor den Düsen und darf sich nicht allein auf die Angaben auf dem Typenschild verlassen.

Filter: Standard H13; H14 HEPA-Filter werden für sterile Umgebungen und GMP-konforme Anlagen der Klasse D oder höher bevorzugt.

Verriegelungssysteme müssen zuverlässig sein und eine manuelle Notentriegelung für Stromausfälle beinhalten.

Die Fugen an den Innenwänden müssen glatt sein und dürfen keine staubanfälligen Stellen aufweisen, um ein einfaches tägliches Abwischen und Desinfizieren zu ermöglichen.


Tägliche Wartungspunkte

Vorfilter: Regelmäßig reinigen oder austauschen (typischerweise alle 1–3 Monate); HEPA-Filter: Austauschen basierend auf den Druckdifferenzmessungen (übermäßiger Druck deutet auf einen verstopften Filter hin).

Den Innenraum wöchentlich mit fusselfreien Tüchern abwischen und desinfizieren; den Innenraum frei von Schmutz halten, um die Entstehung von Sekundärstaub zu verhindern.

Überprüfen Sie regelmäßig die Luftgeschwindigkeit an der Düse und kontrollieren Sie die Türdichtungen auf Alterungserscheinungen sowie die Verriegelungssysteme auf Funktionsstörungen.

Bei GMP-Projekten sollten Aufzeichnungen über die Luftgeschwindigkeit und die Filterprüfung zu Prüfungszwecken aufbewahrt werden.

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