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Warum ist der Differenzdruck in modularen Reinräumen instabil?

I. Luftlecks an Modulverbindungen: Der häufigste „versteckte Fehler“

Modulare Reinräume bestehen aus vorgefertigten Paneelen, wobei die Luftdichtheit ihrer Verbindungen die Schwachstelle der gesamten Konstruktion darstellt. Statistiken zeigen, dass über 70 % der Probleme mit Druckdifferenzinstabilität hier ihren Ursprung haben.


Wichtige zu prüfende Bereiche sind:

Fugen zwischen Wandpaneelen, zwischen Wandpaneelen und Deckenpaneelen sowie zwischen Deckenpaneelen.

Die Montagerahmen für Durchreichefenster, Beobachtungsfenster und HEPA-Filter.

Die Bereiche um Öffnungen in der Gehäusekonstruktion, wie z. B. für Beleuchtungskörper, Leitungen und Brandmelder.

Die Dichtungsstreifen zwischen Türrahmen und Wandpaneelen.

Typische Symptome: Starke Druckschwankungen mit raschen Abfällen und Schwierigkeiten bei der Stabilisierung, selbst nach dem Schließen aller Türen und Fenster. In diesem Fall die Dichtflächen mit einem Rauchstift oder einem dünnen Baumwollfaden prüfen, um die Leckstelle zu finden. Anschließend Dichtmittel erneuern oder zusätzliche Dichtungsstreifen anbringen.


II. Ungleichgewicht zwischen Zuluft- und Abluftvolumen: Ein „Leistungsungleichgewicht“ auf Systemebene

Die Druckdifferenz ist im Wesentlichen der Druck, der durch die Differenz zwischen dem Zuluftvolumen und dem Abluftvolumen entsteht. Ändert sich diese Differenz, schwankt die Druckdifferenz naturgemäß. Ein Ungleichgewicht im Luftstrom wird üblicherweise durch folgende Gründe verursacht:

1. Probleme mit Dämpfern und Wechselrichtern: Die Öffnung der Regelventile an den Zuluft-, Abluft- und Abluftkanälen kann falsch eingestellt sein, oder die Wechselrichterparameter, die die Lüfterdrehzahl steuern, können falsch eingestellt sein oder eine verzögerte Reaktion aufweisen, was zu schwankenden Luftströmen führt.

2. Verstopfte Filter: Nach einer gewissen Nutzungsdauer steigt der Widerstand von Vorfiltern, Mittelklasse- und Hochleistungsfiltern allmählich an. Sobald ein bestimmter Widerstand erreicht ist, sinkt der tatsächliche Luftdurchsatz deutlich, was häufig die Ursache für den „langsamen Abfall“ der Druckdifferenz ist.

3. Systemdesignfehler: In einer Mehrraum-Klimaanlage, in der keine sinnvolle Zoneneinteilung oder Konstantluftstromventile installiert sind, führt die Anpassung des Luftstroms in einem Raum dazu, dass Luftstrom aus anderen Räumen "gestohlen" wird, was zu gegenseitigen Störungen und Kreuzdruck im gesamten System führt.

Typische Anzeichen: Der Druckunterschied schwankt stark und unregelmäßig; oder nachdem Personen eintreten oder austreten, dauert es lange, bis der Druckunterschied wieder den Sollwert erreicht.


III. Personal- und Betriebsstörungen: „Menschliches Eingreifen“ im dynamischen Betrieb

Dies ist die häufigste dynamische Ursache, die in direktem Zusammenhang mit den Gewohnheiten des Bedieners steht und gleichzeitig der am leichtesten zu übersehende Faktor ist.

1. Häufiges Öffnen der Tür

Jedes Öffnen einer Tür stört schlagartig den Druckausgleich im Raum. Besonders in Pufferräumen kann der Druckunterschied bei gleichzeitigem Öffnen zweier Türen, wodurch ein Durchzug entsteht, schlagartig auf null sinken oder sogar einen Rückfluss verursachen.

2. Luftströmungsstörungen

Wenn sich die Mitarbeiter schnell bewegen, umdrehen oder Gegenstände innerhalb der Werkstatt bewegen, stören sie den ursprünglich stabilen unidirektionalen oder nicht-unidirektionalen Luftstrom, was zu vorübergehenden Druckschwankungen in der Nähe des Differenzdrucksensors führt.

Typische Erscheinungsform: Druckschwankungen korrelieren stark mit dem Aktivitätsrhythmus des Personals; sie sind stabil, wenn niemand anwesend ist, schwanken jedoch, sobald jemand arbeitet. Diese Probleme erfordern verstärkte Managementmaßnahmen, wie beispielsweise die standardisierte Nutzung von Verriegelungstüren und die Begrenzung der Anzahl der Personen, die gleichzeitig die Werkstatt betreten.


IV. Ausfälle von Steuerungssystemen und Instrumenten: Irreführende „Beurteilungsgrundlage“

Manchmal liegt das Problem nicht im Reinigungssystem selbst, sondern in der Überwachung und Steuerung. Falsche Messwerte können dazu führen, dass das Wartungspersonal die Art des Problems falsch einschätzt und dadurch wertvolle Zeit bei der Fehlersuche verschwendet.

1. Sensorprobleme: Eine unsachgemäße Installation des Differenzdrucksensors (z. B. direkt auf die Luftzufuhr oder die Rückluftöffnung gerichtet), verstopfte oder undichte Druckleitungen oder eine fehlende regelmäßige Kalibrierung des Sensors oder eine Nullpunktdrift können allesamt zu unregelmäßigen Messwerten führen, die nicht dem tatsächlichen Druck entsprechen.

2. Ausfall des Aktuators: Wenn der elektrische Aktuator, der die Öffnung des Luftventils steuert, klemmt, verschlissene Zahnräder aufweist oder keine Rückmeldesignale mehr empfängt, kann das System zwar anzeigen, dass es eine Anpassung vornimmt, das Ventil bewegt sich jedoch tatsächlich nicht, und der Luftstrom ändert sich nicht.

Typische Symptome: Der Differenzdruckwert am Bedienfeld schwankt unregelmäßig, jedoch ist durch Abtasten des Luftstroms an der Türfuge oder Beobachtung der Bewegungsrichtung des Türvorhangs keine merkliche Veränderung feststellbar. In diesem Fall sollte vor Ort ein Differenzdruckmessgerät zur Vergleichsmessung eingesetzt werden, um festzustellen, ob das Problem am Messgerät oder am System liegt.


Kurzanleitung zur Fehlerbehebung vor Ort

Um dem Personal vor Ort eine schnelle Fehlerlokalisierung zu ermöglichen, kann die Fehlersuche anhand der spezifischen Erscheinungsformen von Differenzdruckschwankungen gemäß den folgenden Anweisungen durchgeführt werden:

Fluktuationseigenschaften Priorisierte Fehlerbehebungsrichtung
Große Schwankungen, rascher Abfall Luftdichtheit des Raumes (Nähte, Öffnungen, Dichtungsstreifen)
Sofortiger Zusammenbruch beim Öffnen der Tür, langsame Erholung Versagen der Pufferraumverriegelung, Bedienungsgewohnheiten des Personals
Langsamer Rückgang über einen langen Zeitraum Filterverstopfung, lockerer Keilriemen
Unregelmäßig schwankend Lockere Dämpfer, falsche Wechselrichterparameter
Ungeordnete Schwankungen, die nicht mit den tatsächlichen Werten übereinstimmen Ausfall des Differenzdrucksensors oder der Druckmessstelle

Abschluss

Plötzliche Druckdifferenzen in modularen Reinräumen werden selten durch einen einzigen Faktor verursacht; meist sind sie das Ergebnis des Zusammenwirkens mehrerer Faktoren. Es wird empfohlen, folgende Maßnahmen im täglichen Betrieb zu implementieren: Regelmäßige Dichtheitsprüfungen mittels Rauchgeneratoren oder Ultraschall-Lecksuchgeräten durchführen; Filter auf allen Ebenen periodisch reinigen oder austauschen; Differenzdrucksensoren vierteljährlich kalibrieren; und den Bedienern standardisierte Schulungen zur Bedienung der Verriegelungstüren anbieten. Nur durch die Kombination von Hardwarewartung und Personalmanagement lässt sich das Problem instabiler Differenzdrücke grundlegend lösen.

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Der „versteckte Fehler“ bei der Installation modularer Reinräume – Luftleckagen unter der Tür.
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